Monat: August 2019

Dieser Kurs findet immer donnerstags von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr im Wahlpflichtbereich der Klassen 7 und 8 statt. Interessierte Schülerinnen und Schüler können hier typische chemische Arbeitsweisen bei der Herstellung eigener Kosmetika erlernen, die natürlich nachher verwendet werden dürfen und sollen.

Zum Programm, das seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ständig erweitert werden kann, gehören derzeit z.B. Deo, Handcreme, Gesichtscreme, Naturseife, Bodylotion, dekorativer oder einfach pflegender Lippenstift, Make-up, Lidschattenpuder, Karnevals-/Halloween-Schminke, Feuchtigkeitsgel, Duschgel-Jelly, Concealer, Rouge und Sonnencreme. Alle diese Produkte werden auf rein natürlicher Basis hergestellt, die Zutaten sind allesamt pflanzlich aus biologischem Anbau.

Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler eigene Duftstoffe synthetisch herstellen, die anschließend nach reinigender Aufbereitung als Raumduft oder in Form von Duftkerzen Verwendung finden. Hierbei lernen sie frühzeitig Grundlagen und Arbeitsweisen der Organischen Chemie kennen, ohne dabei allzuviel theoretisches Wissen zu benötigen. Immerhin steht hier das experimentelle Arbeiten in jeder Stunde im Vordergrund! Hier unsere neueste Entwicklung vom Tag der offenen Tür, eine vergleichbare Rezeptur von Hyaluron-Lippenstiften ist bisher nicht veröffentlicht:

Herstellung von Lippenstiften

Material

3 g Avocadoöl                                                         1 Lippenstifthülse

1 g Sheabutter                                                        1 Becherglas (25 oder 50 ml)

1,5 g Bienenwachs                                                Pigmente

1 g Lanolin                                                              Spatel

50 mg Hyaluronsäure                                            4 ml Wasser            

2 g Lamecreme                   

Rezept

Avocadoöl, Bienenwachs, Lamecreme und Sheabutter werden in einem kleinen Becherglas geschmolzen. Die Pigmente werden anschließend eingerührt.Die Hyaluronsäure wird mit der Analysenwaage abgewogen (50 mg = 0.050 g) und in 4 ml Wasser gelöst. Die dabei entstehende dickliche Lösung wird im Wasserbad erwärmt. Auch die Fett-Pigment-Mischung muss nochmals erwärmt werden. Beide wird bei ca. 60°C zusammengegossen und intensiv durchmischt. Die entstehende Mischung muss heiß in die Lippenstifthülse gegossen werden. Vor Verwendung muss der Lippenstift vollständig durchgekühlt werden, darf aber nicht eingefroren werden.

Hinweis: Pigmentmischungen matter Farbpigmente müssen intensiv in Gegenwart einer kleinen Menge Öl miteinander verrieben werden. Lege 1,5 g Titanoxid vor und rühre die Farbpigmente in kleinen Portionen ein, bis dein Farbton erreicht ist.
Beispiele: Rotbraun (1,4 g Titandioxid + 0,3 g Farbpigment Rotbraun) oder mattes Pink (1,7 g Titandioxid + 0,1 g Farbpigment Rot).

Wichtig: Intensive Pigmente mit Titandioxid (weiß) verdünnen, sonst wirkt die Farbe zu kräftig! Wer keinen Farbstift möchte, sondern lediglich ein pflegendes Produkt gegen spröde Lippen, lässt einfach die Farbpigmente weg und verwendet stattdessen 2 g Sheabutter und 2,5 g Lamecreme statt der oben angegebenen Mengen.

Hier unsere neue Schulordnung zur Ansicht und zum Ausdrucken:

Unsere Schulordnung wird fortlaufend überarbeitet und weiterentwickelt. Grundsätzlich arbeitet dazu immer eine Arbeitsgruppe aus Lehrern, Eltern und Vertretern der SV zusammen!

An der Erlenbachschule Hamm besuchen Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 seit 13 Jahren das Amalie-Sieweking-Haus (Seniorenheim). Diese Kooperation hat das Ziel den Jugendlichen den Kontakt zu Senioren zu ermöglichen, um den Bereich „Soziale Betreuung“ kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler gestalten jeden Mittwoch einen abwechslungsreichen Nachmittag für die Bewohner und lernen dadurch den Umgang mit alten und teilweise dementen Menschen kennen. Diese Erfahrungen können die Jugendlichen nutzen, um einen Einblick in das Arbeitsfeld „Altenpflege“ zu bekommen. Gemeinsame Spiele, Ausflüge, sportliche Betätigung, Basteln, Spaziergänge, Singen oder Vorlesen werden von den Bewohnern dankbar angenommen. Auf der anderen Seite lauschen die Schülerinnen und Schüler den Geschichten aus den jungen Jahren der Senioren sehr gebannt. Somit leistet dieses Wahlpflichtfach einen Austausch zwischen den Generationen und bietet beiden Seiten eine Bereicherung des Alltags und der Lebenserfahrung.

Drei Tage bieten große Chancen…

Der Kontakt zu Betrieben ist ein elementarer Bestandteil in KAoA.

Im 8.Jahrgang sollen alle Jugendlichen an insgesamt bis zu drei Tagen verschiedene Berufsfelder kennenlernen. Die Auswahl der Berufsfelder soll die Ergebnisse der zuvor durchgeführten Potenzialanalyse möglichst berücksichtigen.

Dabei, sowie bei der Vorbereitung der Berufsfelderkundungen, werden die Jugendlichen von ihrer Schule unterstützt. Bei der Auswahl der Berufsfelderkundungsplätze hilft das eigens eingerichtete Online-Portal. Unter www.berufsfelderkundung-hamm.ontavio.de können Betriebe ihre Angebote einstellen. Die Angebote können online unkompliziert und kostenlos von den Jugendlichen gebucht werden. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich aber auch selbstständig Betriebe zur Erkundungen in unterschiedlichen Berufsfeldern und Firmen suchen.
Durch die Berufsfelderkundungen erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, in Betrieben erste Eindrücke und realistische Vorstellungen von der Arbeitswelt zu bekommen. Sie knüpfen wertvolle Kontakte, lernen Arbeitsabläufe kennen und können ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten erproben.

Die Berufsfelderkundung regt die Schülerinnen und Schüler an, sich mit ihren beruflichen Interessen und Zielen auseinanderzusetzen. Das Erlebte befähigt ebenso, weitere Entscheidungen im Berufsorientierungsprozess bewusst zu treffen und einen geeigneten Betrieb für das Schülerbetriebspraktikum im 9.Jahrgang auszuwählen.

Information zur Bildung einer Berufsorientierungsklasse (BORK) 10A

Die Erlenbachschule beabsichtigt auch im Schuljahr 2020/21 eine Klasse 10A als Berufsorientierungsklasse (BORK) einzurichten. Nach dem dreiwöchigen Blockpraktikum und den Herbstferien haben die Schülerinnen und Schüler in der Berufsorientierungsklasse an vier Tagen in der Woche Unterricht. Mittwochs nehmen sie an einem Ganzjahrespraktikum teil, welches in einem Betrieb ihrer Wahl absolviert wird. Die Fächer des Bereichs Arbeitslehre und des Wahlpflichtunterrichts werden durch das Ganzjahrespraktikum ersetzt, die Inhalte werden hier durch den außerschulischen Lernort vermittelt. Es wird der Hauptschulabschluss nach Klasse 10 A erreicht.

Warum bieten wir eine Berufsorientierungsklasse an?

Die Schülerinnen und Schüler…

  • … arbeiten während des Schuljahres einmal pro Woche in einem Betrieb und lernen die Arbeitsabläufe in dem Betrieb kennen.
  • … sammeln konkrete Berufserfahrungen.
  • … lernen Anforderungen der Berufswelt kennen.
  • … sind in der Schule motivierter, da ein klares Ziel, die Ausbildungsstelle im Praktikumsbetrieb, schon in der Schulzeit vorhanden ist.
  • … bekommen mehr Sicherheit bei der Berufswahl.

Durch den hohen, konstanten Praxisanteil können die Schülerinnen und Schüler den Betrieb oft von ihren Fähigkeiten überzeugen, so erhalten viele der BORK-Schüler einen Ausbildungsplatz im Anschluss an die 10. Klasse.

Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler, die

  • sich für diese besondere Klasse an unserer Schule schriftlich bewerben.
  • in die Klasse 10 versetzt wurden.
  • sich einen Betrieb für das Ganzjahrespraktikum gesucht und mit diesem eine Praktikumsvereinbarung bzw. Vertrag (Vorlage der Schule) über das Ganzjahrespraktikum abgeschlossen haben.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in der Regelarbeitszeit im Rahmen des Jugendarbeitsschutzgesetzes und werden regelmäßig von einer Lehrkraft besucht und unterstützt. Sie sind im Praktikum über die Schule versichert.

Ein Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit ist es, den Schülerinnen und Schülern eine umfassende und fundierte Berufsorientierung zur Verbesserung der Übergangschancen zu geben. Der Ganztag bietet den Raum für Beratungsgespräche, Orientierungsprozesse, Lebenswegplanung sowie für die Persönlichkeitsbildung.

Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, eine überlegte Berufswahl zu treffen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit und den Trägern des Jugendgemeinschaftswerks. Weiterhin arbeitet die Schule mit dem SCHUB-Projekt, bei dem Ruheständler ihre Erfahrungen an Schüler weitergeben, zusammen.

Seit mehr als 10 Jahren ist an der Erlenbachschule eine schulinterne Berufsinformationswoche installiert, an deren Ende ein Infotag mit außerschulischen Partnerbetrieben aus vielfältigen Berufszweigen steht. Mit dem Berufswahlpass arbeiten wir in den Klassen 7 bis 10.

Das berufsorientierte Arbeiten erfolgt in gut ausgestatteten Fachräumen in den Fächern Naturwissenschaften, Technik, Informatik, Hauswirtschaft, Kunst und Textilgestaltung. Ein eigener Schulgarten ergänzt diesen Bereich.

Darüber hinaus absolvieren unsere Schülerinnen und Schüler in den Klassen 9 und 10 jeweils ein dreiwöchiges Blockpraktikum, in welchem sie einen Einblick in die Arbeitswelt gewinnen und erste Erfahrungen sammeln.