Monat: März 2020

„… Inklusion ist ein Prozess. Daran sind alle beteiligt. Es wird nicht so serviert und man nimmt sich das häppchenweise runter wie beim Buffet, sondern es ist auch ein gemeinsames Ausprobieren, und gemeinsam überlegen, was passt.“

Andrea Häfele (Mutter eines Sohnes mit Down-Syndrom)

Inklusion und Gemeinsames Lernen (GL) bedeutet für uns, dass Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gemeinsam lernen – voneinander und miteinander. Wir sehen unsere Schule als Ort, an dem alle willkommen sind. Unterschiedlichkeit und Vielfalt sehen wir als Gewinn und Chance für unsere Schule. Die Erlenbachschule ist seit dem Schuljahr 2011/12 eine Schule für ALLE .

Inklusion an der Erlenbachschule bedeutet, dass alle eingebunden werden, unabhängig von ihren Fähigkeiten, Begabungen oder Beeinträchtigungen. Auch und insbesondere, weil die Schülerinnen und Schüler unterschiedlich sind im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Muttersprache und Religion. An unserer Schule berücksichtigen wir die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, um sie in ihrer individuellen Entwicklung zu einem selbstsicheren und selbständigen jungen Menschen zu unterstützen. Durch kooperative und offene Unterrichtsformen, aber auch durch Regeln und Rituale, erhalten die Schülerinnen und Schüler die Forderung und die Förderung, die sie brauchen.

Im Gemeinsamen Lernen an der Erlenbachschule werden aktuell 42 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf in den verschiedenen Förderschwerpunkten gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf unterrichtet.

Zurzeit werden Schülerinnen und Schüler mit folgenden Förderbedarfen an der Erlenbachschule unterrichtet:

  • Emotionale und soziale Entwicklung (ESE)
  • Hören und Kommunikation (HK)
  • Körperliche und motorische Entwicklung (KM)
  • Sprache (SQ)
  • Lernen (LE)

Inklusiver Unterricht

Zum Kollegium der Erlenbachschule gehört eine Lehrerin für Sonderpädagogik. Unterstützt wird sie seit August 2019 durch eine Fachkraft im Multiprofessionellen Team. Zusätzlich werden an der Erlenbachschule seit November 2019 erstmals 2 Referendarinnen im Bereich der Sonderpädagogik ausgebildet. Alle arbeiten in den Klassen, in denen Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf gemeinsam lernen. Inklusiver Unterricht gelingt nur durch die intensive Zusammenarbeit aller Lehrkräfte.

Leistungsbewertung und Zeugnisse

Die Leistungsbewertung sowie die Zeugnisse, der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, richten sich nach den jeweiligen Förderschwerpunkten.

Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten ESE, SQ, KM, HK und SE werden zielgleich, d.h. nach den Richtlinien der Hauptschule unterrichtet und bewertet. Sie erhalten somit ein Zeugnis nach den Bestimmungen der Hauptschule.

Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten LE und GG werden zieldifferent, d.h. nach den Empfehlungen für die jeweiligen Förderschwerpunkte unterrichtet und bewertet. Bei den zieldifferenten Förderschwerpunkten werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in einem Rasterzeugnis dargestellt. Die Zeugnisse enthalten Informationen zum Arbeits- und Sozialverhalten und zum Leistungsstand der Unterrichtsfächer.

Förderpläne

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf erhalten ein Mal im Schuljahr einen individuellen Förderplan. Dieser beinhaltet Ist-Stand Analyse, Förderziele, Maßnahmen und Evaluation. Ziel ist es, Maßnahmen zu finden, die im Schulalltag im Klassenverband realistisch durchgeführt werden können. Am Elternsprechtag wird der Förderplan mit den Erziehungsberechtigten und der Schülerin bzw. dem Schüler besprochen.

Kommunikation und Kooperation

Gelungenes gemeinsames Lernen steht und fällt mit der Kooperation aller an der Förderung der Schülerinnen und Schüler beteiligten Personen. Aus diesem Grund wird an der Erlenbachschule besonderer Wert auf die Kooperation mit allen am Kind beteiligten Personen (Erziehungsberechtigte, aber auch z.B. Integrationsfachkräfte, Schulsozialarbeiterinnen, Berufsberater) und Einrichtungen gelegt.

Laut Erlass des Ministeriums vom 11.3.2020 sind alle Ausflüge, Klassenfahrten und Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten bis zu den Sommerferien nicht mehr erlaubt. Auch bereits gebuchte Fahrten müssen wieder storniert werden!

Auch die Abschlussfeier und Zeugnisübergabe des 10. Jahrgangs, die im Juni im Maxipark stattfinden sollte, musste abgesagt werden.Natürlich werden wir versuchen die Zeugnisse trotzdem in einem würdigen Rahmen zu übergeben. Dazu muss aber die Erlasslage abgewartet werden.

Achtung der für den 25.04.2020 geplante Flohmarkt des Fördervereins muss aufgrund der aktuellen Situation auch abgesagt werden!

Der Förderverein der Erlenbachschule unterstützt die Schülerinnen und Schüler, die Schulleitung und das Kollegium, z.B. damit außergewöhnliche Materialien für den Unterricht und die Schule angeschafft werden können. Größere Anschaffungen waren die Stehpulte und der Außenkicker. Aber auch ein Trikotsatz oder besonders tolle Spiele für die Pause oder Kunstprojekte werden von uns (mit) finanziert.

Manchmal sind es die unsichtbaren Dinge wie z.B. die Verkabelung, damit wir unsere Medien gut nutzen können, oder durch finanzielle Beteiligung das TRIXITT-Event, die der Förderverein möglich macht.

Eltern, die aktiv das Schulleben mitgestalten wollen, sind bei uns gern gesehen (z.B., wenn wir wieder einen Flohmarkt organisieren).

Alle Gelder, die wir aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen erhalten, kommen direkt Ihren Kindern zu Gute. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro im Jahr, die Sie von der Steuer absetzen können. Wir würden uns freuen, wenn auch Siedem Förderverein beitreten.

Förderverein der Erlenbachschule e. V. Sitz: Kirchweg 90 * 59071 Hamm * Eingetragen: Amtsgericht Hamm * VR 1319

Haben Sie Interesse dem Förderverein beizutreten?

Laden Sie das Aufnahmeformular unter folgendem Link herunter und geben Sie es ausgefüllt in Schule ab oder schicken Sie es per Post an die Erlenbachschule, Kirchweg 90 in 59071 Hamm.

Natürlich freuen wir uns auch über Spenden! Oder Sie nehmen einfach mit uns Kontakt auf und engagieren sich.

  • Vorsitzender des Fördervereins: Jürgen Ossenkemper, Waldeckstr. 3, 59071 Hamm, 02381 84344
  • 2. Vorsitzende: Iris Bögge, Pilsheide 22, 59069 Hamm
  • Schatzmeisterin: Veronika Rosenkranz, Am Roten Läppchen 2, 59073 Hamm In der Schule zu erreichen oder Durchwahl 02381/9877924
  • Email: foerderverein-der-erlenbachschule@web.de

Bankverbindung: Volksbank Hamm e.G., BIC: GENIDEM1DOR; IBAN: DE90 4416 0014 1614 7365 00

Wir sind eine erweiterte Ganztagsschule und haben lange Unterrichtstage. In der Mittagspause von 12.40 – 13.40 Uhr können die Schülerinnen und Schüler bei uns in der Mensa essen.

Das Essen besteht jeweils aus einem Teller-Tagesgericht, Rohkost und Nachtisch. Ein Nachschlag ist meist möglich. Mineralwasser steht während des Essens als Getränk bereit.

Der Kostenbeitrag pro Monat im Schuljahr 2019/2020 beträgt 54,- Euro, für SchülerInnen der Klassen 9 und 10 liegt der Betrag bei 41,- Euro, für die Inhaber der YouCardHamm ist das Mittagessen kostenfrei. Dies ist ein monatlicher Pauschalpreis. Im Krankheitsfall verfällt das Essensgeld. Eventuelle Überschüsse nutzen wir gemäß Schulkonferenzbeschluss für Mineralwasser, Servietten, Extra-Ketchup, Spülmittel, Mensaverschönerungen und weitere Mensa- und Schulbelange.

Wenn Sie, als Elternteil, möchten, dass Ihr Kind mittags isst müssen Sie:

  • Bescheid sagen (bzw. Bescheid sagen lassen; ich frage die Kinder jeweils für den folgenden Monat)
  • und den Essensbeitrag auf folgendes Konto: Erlenbachschule; IBAN: DE93 4416 0014 0100 7618 04 bei der Volksbank Hamm bezahlen

Bitte bezahlen Sie immer monatlich im Voraus, gern per Dauerauftrag! Für die Befreiung von den Kosten, legen Sie die YouCardHamm bitte einmal in der Schule vor und achten Sie auf den Bewilligungszeitraum.

Bei Fragen, wenden Sie sich gerne an unsere Schulsozialarbeiterin Frau Rosenkranz, Tel. 02381/ 9877924.

Die SV organisierte an Weiberfastnacht eine Karnevalsfeier für den 5. und 6. Jahrgang.

Schon morgens sah man eine bunte Schar kostümierter Schülerinnen und Schüler. Die eigentliche Feier startete nach Unterrichtsschluss. Eingeläutet mit einer Polonaise durch die Mensa, wurde bei guter Laune gelacht, gespielt, gesungen und getanzt. Nach einer tollen zweistündigen Party waren sich alle einig, dass diese Veranstaltung im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden muss.

Unsere Schule bietet im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts das Fach Musik an.

Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses bilden die Schulband und das Keyboardorchester. Dabei arbeiten Jugendliche, die bereits ein Instrument spielen und Jugendliche, die das Spielen der Musikinstrumente ganz neu lernen zusammen.

Je nach Interesse kann man Schlagzeug, Bassgitarre oder Keyboard spielen oder sich als Sänger/in versuchen. Wir üben Songs und Musikstücke, die wir bei besonderen Anlässen spielen. Das Highlight ist unser Auftritt bei der Abschlussfeier der Abschlussklassen im Maxipark.

Der Wahlpflichtkurs Technik ist genau der richtige Ort für alle Schülerinnen und Schüler, die gerne praktisch arbeiten. Wir ergänzen die Inhalte des regulären Technik-Unterrichts mit verschiedenen Projekten, in denen die erlernten Arbeitsmethoden vertieft und der Umgang mit unterschiedlichen Materialien weiter geübt wird. In unserem gut ausgestatteten Technik – Raum können die Lernenden ihre Projekte verwirklichen.

Sägen, Bohren, Schleifen, Feilen, Leimen, Biegen, Löten, Schrauben, Nieten, Hämmern – alles gehört dazu!

Das Wahlpflichtfach Pädagogik / KiTa, soll den Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick in das Berufsfeld „Soziales und Pädagogik“ ermöglichen. Das Ziel des Unterrichts ist es, die Schüler/- innen nach und nach in das weite Feld der Erziehung einzuführen, die Probleme kennenlernen, mit denen sich Erzieher und Erzieherinnen auseinandersetzen müssen und die Ursachen für diese Probleme zu erforschen.

In gewisser Weise ist jeder eigentlich schon Experte und Expertin, wenn es um Erziehung geht, denn jeder hat bereits vielfältige Erfahrungen mit dem ‚Erziehen‘ gemacht: in der Familie, im Verein, in der Gemeinde, in der Schule. Und sicher ist auch jeder manchmal mit dem erzieherischen Verhalten von Eltern, Kindergärtnern/Kindergärtnerinnen, Lehrern/Lehrerinnen oder Trainern und Trainerinnen nicht einverstanden gewesen. Aber wie ist es, wenn man selbst in der Erzieherrolle ist?

Oft bemerkt man erst dann, wie schwierig es oft ist, das ‚richtige‘ Verhalten zu finden. Welche der Umgangsformen mit Kindern soll man in einer bestimmten Situation auswählen? Gibt es Maßstäbe, an denen man seine Entscheidung orientieren kann?

In Kooperation mit der Kindertagesstätte „Senfkorn“ erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Fachpersonal der KiTa, die im Unterricht erarbeitete Theorie in der Praxis zu erproben, Kinder im Alter von 2-6 im Kindergarten zu begleiten und deren Entwicklung über ein ganzes Jahr zu beobachten.

In diesem Schuljahr hat die Erlenbachschule am landesweiten Projekt „Medienscouts“, der Landesanstalt für Medien (LfM) teilgenommen.

Hintergrund ist, dass Kinder und Jugendliche heute zahlreichen Möglichkeiten der Mediennutzung gegenüber stehen. In vielen Fällen jedoch sind sie nicht in der Lage diese Möglichkeiten richtig zu nutzen. Außerdem bringen diese Möglichkeiten viele Gefahren mit sich, denen die Schüler oftmals ratlos und schutzlos gegenüber stehen. Das Ziel des Projekts ist es daher, die Medienkompetenz der Schüler zu erweitern.

Dazu haben sich sechs Schüler der Jahrgangsstufe 7 zu mehreren Unterrichtseinheiten im Pädagogischen Zentrum der Stadt Hamm getroffen. Zusammen mit vielen anderen Schulen wurden Sie und ihrer begleitenden Lehrpersonen durch Experten vom Medienkompetenzzentrum und der Landesanstalt für Medien NRW ausgebildet. In den Workshops ging es thematisch um Online-Tools, das Internet und Sicherheit, das Smartphone, digitale Spiele, aber auch um Influencer und Cybermobbing. Darüber hinaus haben die Schüler gelernt wie man richtig berät. So wurde ihre Gesprächsführung und Beratungskompetenz in Rollenspielen trainiert.

Am Ende der Workshopreihe haben alle Schüler der Erlenbachschule die Ausbildung zum Medienscout bestanden und ihre Zertifikate erhalten.

Getreu dem Motto: „Schüler beraten Schüler“ übernehmen die ausgebildeten Medienscouts die Information und Bildung ihrer Mitschüler und Freunde in den erlernten medienbezogenen Themengebieten.

Nach Abschluss der Ausbildung ist das Projekt deshalb noch nicht beendet, denn es geht um einen langfristigen Nutzen für die Schule. So sollen die Medienscouts im nächsten Schuljahr ihrer Erfahrungen an die andern Schüler heran und ihr Wissen nun innerhalb der Schule weitergeben.

Die neu ausgebildeten Medienscouts der Erlenbachschule